Zecke

Bernstein gegen Zecken?

Bernstein als chemiefreier natürlicher Zeckenschutz?

Bernstein kann nicht nur Depressionen, Ängste, Nervosität, Gelenkerkrankungen, Augenerkrankungen, Magen und Darmbeschwerden und Entzündungen lindern, nein es soll auch eine echte Alternative als chemiefreier natürlicher Zeckenschutz sein.

Angeblich soll eine getragene Bernsteinkette das Fell des Hundes elektostatisch aufladen. So soll die Zecke dann einen Elektoschock erhalten und unmittelbar von neuen Wirt herunterfallen. Wer im Physikunterricht aufgepasst hat weis, das man mit Bernstein (altgriechisch: elektron) und einem Tuch reibt sich dieses elektostatisch aufläd dann zieht es kleine leichte Gegenstände wie Wollfäden oder Fussel an.  Zecken sind nur 0,5 mm × 0,4 mm bzw. 1,2 mm × 0,85 mm groß wenn sie auf Ihre Wirte befallen.

verschiedene Stadien von Zecken

Zweitens sollen die Zecken oder anders genannt der Gemeine Holzbock vom würzigen Harz GERUCH des Bernstein abgehalten werden, weil diese den Geruch nicht mögen.

Das ganze hat nur einen Hacken. Zecken besitzen keine Nase, Zecken orten Ihre potenziellen Opfen mit dem «Hallersche Organ».

JederZecke besitzt zwei davon, und die befinden sich auf dem vordersten Beinpaar. Das Hallersche Organ kann nur vier Eigenschaften möglicher Wirte wahrnehmen: den Geruch von Buttersäure und den von Ammoniak, beides haben Tiere im Talg und Menschen in ihrer Schweiß, dazu Kohlendioxid, das beim Ausatmen entsteht, und die Körperwärme.

Allein diese vier Messwerte genügen der Zecke, um «Beute» finden und zu überleben – seit 90 Millionen Jahren. Bernstein kann sie nicht wahrnehmen, und es gibt auch keinen Grund, warum sie das sollte. Er ist ja nicht gefährlich für sie.

Alles Für den Hund


welzen

Hunde – krank durch Gülle?

Botulismus, eine Vergiftung hervorgerufen durch von Toxinen des Bakteriums Clostridium botulinum Beim Menschen wurde das Krankheitsbild erstmals 1820 durch Julius Kerner beschrieben, die Erkrankung selber ist schon wesentlich länger als „Vergiftungserkrankung“ bekannt.

Die Name Botulismus ist abgeleitet vom lateinischen Wort „botulus“, Wurst, da die ersten beschriebenen Fälle in unmittelbarer Zusammenhang mit dem Verzehr unzureichend erhitzter Wurst standen. Das Bakterium Clostridium botulinum vermehrt sich unter Luftausschluss (anaerob) in einem eiweißhaltigen Substrat bei hoher Feuchtigkeit und einem pH größer als 4,5.

Wenn die Umweltbedingungen für eine Vermehrung ungünstig sind, geht es in seine Sporenform über. Viele Wild- und Haustiere, auch Vögel, sind Träger und Ausscheider von Sporen des Clostridium botulinum ohne in irgendeiner Form gesundheitlich beeinträchtigt zu sein.

Das Bakterium kommt weltweit eigentlich überall vor (ubiquitär), seine Sporen sind sehr widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse, Quellen geben als Zeitpunkt der Zerstörung 30 Minuten Kochen bei 120°C an. In einer anaeroben Umgebung (z.B. in Kadaver) und idealerweise Temperaturen zwischen 22 und 40°C vermehrt sich Clostridium botulinum und bildet ein Toxin, Typ A – G, das derzeit als stärkstes bekanntes bakterielles Gift eingeschätzt wird.

Es ist ein Nervengift, das bereits in kleinsten Mengen zu Lähmungen der Zwischenrippenmuskulatur führt, dies führt innerhalb kürzester Zeit zum Tod durch Ersticken. Dieses Toxin ist hitzelabil (die verschiedenen Quellen geben hier etwas unterschiedliche Zahlen an), es wird durch etwa 20 bis 30 minütige Erhitzung auf 80°C bzw. 1 bis 10 Minuten bei 100°C inaktiviert, evt. vorhandene Sporen können diese Temperaturen und Zeiten überleben.

Hunde sind im Vergleich zum Menschen weniger anfällig für Botulismus, sie scheinen eine hohe natürliche Resistenz gegenüber dem Toxin aufzuweisen, die möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass die stärker Eiweiß abbauende (proteolytische) Aktivität im Fleischfresserdarm das bakterielle Toxin zerstört.

Auch das bei Hunden nach Genuss von verdorbenem Futter sehr leicht auftretende Erbrechen könnte dazu beitragen, dass nur wenige Fälle von Botulismus beim Hund beschrieben sind. Rein prinzipiell kann Botulismus auf zwei Arten entstehen, zum einen durch die Produktion des Toxins in infizierten Wunden, Abszessen oder geschädigten Darmabschnitten oder zum anderen durch direkte Aufnahme des Giftes.

Normalerweise wird das Toxins, beispielsweise durch Kontakt (Belecken, Anfressen) eines entsprechenden Kadavers, möglich ist auch eine Vergiftung durch kontaminiertes Wasser (vor allem im Sommer, wenn Gewässer durch darin treibende Kadaver von Wasservögeln etc. kontaminiert sein könnten).Vieleicht auch das welzen in Gülle die meiste Gülle ist ja zudem mit chemischen Zusatzstoffen aufgearbeitet.

Das Botulismustoxin wird nach der oralen Aufnahme im Darm resorbiert und gelangt von dort aus über die Blutbahn im Körper verteilt, die Blut-Hirn-Schranke passiert es dabei nicht, das Bewusstsein ist also während der Erkrankung zunächst in vollem Umfang vorhanden. Der Toxin wird von den peripheren Nervenendigungen im Körper aufgenommen und reichert sich in den motorischen Endplatten an.

Es blockiert die über Vesikel (winzige Bläschen, die mit einer einfachen Membran umgeben sind und für Körperfunktionen wichtige Stoffe enthalten) funktionierende Freisetzung von Acetylcholin, indem es die Fusion (Verschmelzen) zwischen Vesikel und Plasmamembran verhindert. Diese Wirkung ist nicht rückgängig zu machen, der Körper kann jedoch neue, intakte Vesikel ausbilden, wenn die aufgenommene Toxindosis und die davon hervorgerufenen Symptome nicht tödlich sind.

Die Blockade der Freisetzung von Acetylcholin, einem Neurotransmitter (Botenstoff, der Reize von einer Nervenzelle aus weitergibt), führt zu einer schlaffen Lähmung der quergestreiften Muskulatur.

Erste Anzeichen können innerhalb eines Zeitraums von wenigen Stunden bis zu einigen Tagen nach Aufnahme des Giftes sichtbar werden, meist beginnend mit einer Hinterhandschwäche, die zur Lähmung (Parese) wird. In der Folge weiten sich die Lähmungserscheinungen aus auf die vorderen Extremitäten, Kopf- und Halsmuskulatur werden ebenfalls schlaff. Es kommt zu Speichelfluss durch Schluck- und Zungenlähmung, häufig ist auch die Augenmuskulatur betroffen.

Die Tiere sind apathisch, können weder Wasser noch Futter aufnehmen, durch die Lähmungen der Muskulatur entwickelt sich Verstopfung (Obstipation).

Mit dem Fortschreiten des Erschlaffens der Muskulatur wird die Atmung oberflächlich und flach, dasTod tritt durch Erstickung ein.

Der Nachweis von Botulismus ist nicht ganz einfach.Die bisher beim Hund bekannten Botulismus-Erkrankungen sind fast ausschließlich auf das Botulinumtoxin Typ C zurückzuführen.

Eine Bestätigung der Diagnose mittels Immunoassay ist möglich, denkbar auch ein Nachweis der Clostridien in verändertem Gewebe.

Der Verlauf, die Schwere und Dauer einer Vergiftung durch Botulinum hängt von der aufgenommenen Toxinmenge ab, es sind Fälle von Hunden mit Tetraplegie (Lähmung aller Extremitäten) beschrieben, die sich binnen 15 Tagen unter symptomatischer Therapie erholten.

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Plagegeister Zecken

Alljährlich wieder ein Thema was tun, wenn Zecken auf den Hund kommen, übertragen sie auch beim Hund gefährliche Krankheiten? Unendlich sind die Mittel gegen die lästigen Plagegeister Halsbänder, Sprays, Tropfen und Pulver. Doch längst nicht jedes Mittel schützt wirklich vor diesen saugenden Parasiten. Und wenn es funktioniert, ist es auch nicht unbedingt gesund: Manche Chemikalie gegen Zecken kann Hund und Mensch durchaus gefährlich werden. Noch können einige Präparate den Hund rasend machen.

Was sind Zecken

Zecken gehören im Grunde zur Familie der Milben und gehören hier zur Klasse der Spinnentiere. Die Zecke findet ihre Opfer mit einem Organ, welches die Inhaltsstoffe von im Atem und Schweiß wahrnimmt. Ist eine Zecke fündig geworden lässt sie sich in der Regel auf ihren Wirt fallen. Nun ritzt sie mit ihren Kieferklauen vorwiegend an warmen, gut durchbluteten Stellen die Haut auf. Die Zecke saugt sich nun solange fest verankert in der Wunde voll mit dem Blut ihrer Wirte und fällt dann ab. Hund und Katzen sind da gleichermaßen betroffen egal ob sie sich in freier Natur oder dem heimischen Garten bewegen.
In Deutschland ist eigentlich der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) die am häufigsten vorkommende Zeckenart. Mittlerweile finden wir aber auch in den nördlicheren Regionen immer mehr Zeckenarten.

Was ist so gefährlich an einem Zeckenbiss?

Zecken können folgende Krankheiten übertragen:

•    Borreliose (Borrelia burgdorferi)
Die Borreliose kommt hauptsächlich beim Hund vor. Symptome: Lahmheit, Fieber, Appetitverlust, Erschöpfung und Lymphknotenschwellung.
•    Ehrlichiose (Ehrlichia phagocytophila und Canine Ehrlichiose)
Über das Auftreten der Ehrlichiose bei Katzen ist wenig bekannt, Hunde sind von dieser Erkrankung häufiger betroffen. Symptome: Fieber, Apathie, neurologische Symptome, Lahmheit, geschwollene Gelenke, Gewichts- und Appetitverlust.
•    Babesiose
Diese gefährliche Krankheit betrifft nur Hunde. Unbehandelt endet sie meist innerhalb weniger Tage tödlich. Aufgrund des akuten Verlaufs sind eine schnelle Diagnose und sofortige Behandlung erforderlich. Symptome: Fieber, Fressunlust, Gewichtsverlust bis hin zum Tod durch Atemnot und Nierenversagen.

Am Aktivsten sind Zecken im Frühjahr und im Herbst aufgrund der Klimaveränderung tauchen sie immer früher auf. Während dieser Zeit sollten Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig untersuchen nach einem Aufenthalt im Freien. Zecken bevorzugen Stellenwie den Kopf, Hals und Nacken des Tieres.
Wenn Sie Ihren Hund direkt nach dem Spaziergang untersuchen. haben Sie vielleicht Glück und finden die Parasiten noch bevor sie sich festgesaugt haben. Auf einem hellen Hund erkennen Sie die Spinnentiere recht gut. Sie sind ca. 2 Millimeter groß

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Wichtig ist nur das entsprechende Zeckenmittel für Hund oder Katze zu verwenden da gerade bei Katzen Permethrin die Katze töten kann.

Natürlich kann man Zecken auch entfernen wenn sie sich bereits fest gesaugt haben. Beachten Sie bitte die Zecke möglichst direckt über der Haut zu greifen damit möglichst keine Reste in der Haut bleiben, die sich entzünden können.

Zecken entfernen

wie Sie Zecken entfernen.

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Hunde Gesundheit und Pflege

Nicht nur beim Menschen ist Vorsorge die beste Medizin. Eine Untersuchung Ihres Hund auf Krankheitsanzeichen sollten Sie regelmäßig durchführen. Auch Hunde können Schmerzen unterdrücken oder Krankheiten verbergen.

Gesundheits-Checkliste

Gewicht und Körperzustand: Wenn Sie den Hund abtasten, sollten Sie die Rippen  gerade noch ertasten können. Eine Art Taille sollte zwischen Rippenansatz und Hüfte schwach erkennbar sein, wenn das nicht so ist der Hund zu dick. Auch ein Hund muss dann auf Diät, also Leckerlie einschrenken und über mehr Bewegung oder auch über einen Fastentag nachdenken. Ein Krankheitszeichen kann aber auch ein Gewichtverlust sein. Halten Sie das Gewicht srändig im Auge.

Ohren: Die Ohren Ihres Hundes auf keinen Fall einen unangenehmen Geruch aufweisen, oder Gar farbigen Ohrenschmalz aufweisen. Für Hunderassen mit langen Ohren gibt es spezielle Reinigungsmittel. Hunde mit hängenden Ohren haben öfter Probleme mit den Ohren weil Sie schlechter belüftet werden. Wenn Sie die Ohren Ihres Hundes reinigen achten Sie auch bei Ihm auf das Trommelfell.

Augen: Die Augen sollten nicht laufen oder, rot und wund sein.Auch vor Licht sollter Ihr Hund nicht zurückschrecken. Mitunter können Augenproblemezusammen mit Grippesymptomen auftreten.
Nase: Die Nase sollte muss nicht immer kalt und feucht sein, wenn Ihr Hund zum Beispiel geschlafen hat ist die Nase warm. Die Farbe kann sich je nach Jahreszeit auch verändern

Mundgeruch: Ein Hund mit Mundgeruch kann den Spaß am Hund verderben. Es kann an schlechten oder ungepflegten Zähnen liegen aber auch an Verdauungsproblemen. Die Zähne sollten natürlich weiß sein und keinen dicken braunen Zahnstein haben, das Zahnfleisch muss rosa oder schwarz und nicht rot oder geschwollen sein.

Haut und Fell: Die Haut eines Hundes hat entweder eine rosa oder schwarze Pigmentierung. Das ist Rassenabhängig. Das Fell sollte glänzend und keine beschädigten Haare aufweisen. Auch sollte der Hund keine Schuppen oder wunde Stellen haben. Je nach Rasse kann Ihr Hund das ganze Jahr durchgängig haaren, zum Sommer und Winterfellwechsel ist es aber immer mehr. Auch wenn Ihr hund nicht haart muss er regelmäßig gebürstet werden am besten täglich. Wer da nachlässig wird hat bald einen verfilzten Hund.

Krallen: Die Krallen benötigen ebenfalls Pflege das ist aber abhängig wie viel Auslauf Ihr Hund hat und auf welchem Untergrund er sich dann bewegt. Wenn Sie Krallen kontrolieren, vergessen Sie die Afterklauennicht , die befinden sich an der Innenseite der Vorder- und Hinterläufe direkt unter dem Fußgelenk. Manche Hunde haben auch nur an den Vorderläufen Afterklauen oder gar keine.

Verdauung: Wenn Ihr Hund das Fressverhalten ändert kann das auch ein Zeichen für eine Krankheit sein. Der Stuhl sollte eine normale Farbe und keinen Durchfall, oder Schleim aufweisen. Wenn sich der Stuhl über mehrere Tage verändert gehen Sie auf jeden Fall zum Tieratzt mit ihm

Durst: Säuft Ihr Hund plötzlich vermehrt kann das ein Anzeichen einer Krankheit sein zum Beispiel Zuckerkrankheit. Konsultieren Sie auf jeden Fall einen Tierartzt.